
Die Lieferung eines Patriot-Luftabwehrsystems an die Ukraine durch Deutschland wurde von der Zeitung The Telegraph gemeldet, doch die Informationen haben unter Analysten Zweifel ausgelöst.
Flugzeugträger HMS Queen Elizabeth testet Waffen auf aufblasbares Ziel während Marineübung
Dem Bericht zufolge soll die Lieferung etwa eine Woche nach der Ankündigung eines neuen US-Militärhilfepakets erfolgt sein, das finanziell auch von europäischen Ländern unterstützt wurde. Die Operation soll durch eine US-Garantie für den schnellen Ersatz der gelieferten Ausrüstung erleichtert worden sein, um die Verbündeten zum Abgeben eigener Bestände zu bewegen.
Experten, die vom ukrainischen Portal Militarnyi befragt wurden, stellten jedoch die Glaubwürdigkeit der Informationen in Frage und wiesen darauf hin, dass der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius öffentlich bestritten hat, dass sich ein Patriot-System auf dem Weg in die Ukraine befinde. Er erklärte, dass Deutschland die Systeme erst nach Eintreffen neuer Ausrüstung freigeben werde, was eine sofortige Lieferung unwahrscheinlich mache. Dennoch erklärte Pistorius, dass Berlin plane, fünf Systeme bereitzustellen, obwohl dieser Plan noch abgestimmt und mit Partnern koordiniert werden müsse.
Frühere Berichte der Zeitung BILD deuten darauf hin, dass Deutschland Patriot-Systeme liefern will, die ursprünglich für die Schweiz bestimmt und in den USA bestellt wurden, deren Auslieferung jedoch verschoben wurde.
Derzeit hat Deutschland bereits drei seiner zwölf Batterien an die Ukraine geliefert, zwei sind in Polen stationiert, und nur drei befinden sich im eigenen Land im Einsatz. Es wird erwartet, dass das erste dieser neuen Systeme frühestens in sechs bis acht Monaten in der Ukraine eintrifft.
Quelle: Militarnyi | Foto: X @BMVg_Bundeswehr | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion geprüft
